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Blauer Farbtupfer im grünen Werder-Land 12347816 517504655085015 4144885799201695219 nFREIZEIT Fanclub des Hamburger SV gegründet – Bei den „Lappanrauten“ liebt man die Fußballer von der Elbe 

14 OLDENBURGER GRÜNDETEN DEN VEREIN. MITGLIEDSBEITRÄGE WERDEN NICHT ERHOBEN. 

VON PATRICK BUCK


OLDENBURG - Sportliche Farbenspiele: Oldenburg ist fußballerisch gesehen – jedenfalls wenn man Bundesliga schaut – hauptsächlich grün-weiß wie Werder Bremen. Doch wie die Gallier gegen die Römer halten auch ein paar unerschrockene Fußballfans in der Huntestadt ihre andersfarbige Fahne hoch: schwarz-weiß-blau ist ihr HSV. Nun haben die Anhänger der Hamburger auch ihren eigenen Fanclub – die Lappanrauten. 

„Die Idee, den Fanclub zu gründen, schlummerte schon lange in mir“, sagt Bernd Osterloh, einer der 14 Gründer. Ein Ausflug zum Auswärtsspiel bei Schalke 04 mit einem Fanclub aus Brake zeigte ihm dann endgültig, wie einen das Fußballfieber noch mehr packt, wenn man das Spiel unter Gleichgesinnten anschaut. 

Die ersten Mitglieder waren durch Mund-zu-Mund-Propaganda schnell gefunden. Vom weiteren Zuwachs sind die Fans überzeugt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind bei den Lappanrauten willkommen. „Einzige Voraussetzungen: Man muss die Raute im Herzen tragen und eine friedliebende Gesinnung haben“, erklärt Osterloh. Nicht einmal Mitgliedsbeiträge werden erhoben. 

Treffpunkt der Fußball-Anhänger ist das „Match“ in der Klingenbergstraße 193. Hier wird über aktuelle Themen diskutiert, werden Spiele angeschaut und Geschichten darüber ausgetauscht, wie man ausgerechnet im Werder-Land HSV-Fan wurde. „Ich habe vor 30 Jahren von meinem Bruder ein Ticket für ein HSV-Spiel bekommen“, erinnert sich z.B. Uwe Pape. „So wurde ich Anhänger der Hamburger.“ Bei Heiko Brandhorst ist Schwarz-Weiß-Blau sogar schon erblich: „Mein Vater ist HSVer, genauso wie mein Sohn Simon.“ 

Damit der blaue Farbtupfer im grünen Land auch künftig bestehen bleibt, plant der Fanclub viele Aktionen: gemeinsame Fahrten zu Heim- und Auswärtsspielen, Grillfeste bis hin zum Besuch eines HSV-Profis – wer Ideen hat, kann sich einbringen. 
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